Glaskulisse

Wahlkampf-Ergebnispflicht

Denkbar - Taten zählen mehr als Worte


Gleich nach Weihnachten und lange vor Ostern,werden Osterprodukte in Supermärkten verkauft. So ähnlich ist es, wenn Wahlen anstehen.

Der Wahlkampf beginnt. Es werden Veranstaltungen gegeben, die den Bürgern gefallen. Man engagiert ein paar Sänger, verteilt Flyer und Luftballons mit dem Aufdruck seiner Partei. Bald säumen Plakate die Straßen, von denen Kandidaten einen anlächeln, die man nie zuvor gesehen hat.

Dann kommt die Wahl, man trottet zum Wahllokal, macht seine Kreuzchen für die Parteien, die das versprechen, was einem wichtig ist. Wer sich sonst nicht mit Politik beschäftigt, erinnert sich vielleicht an das symapthischste Lächeln.

Nachdem dann die neue Regierung gebildet wurde, achtet man besonders auf die Wahlversprechen. Ja, also, was soll ich sagen? In letzter Zeit lief das nicht so. Manche Versprechen hielten nicht mal bis zur Koalitionsverhandlung.


Was, wenn es ganz anders wäre? Wenn Werbekampagnen, die ja auch finanziert werden müssen, in Projekte flössen? Und der Wähler dann mit seiner Stimme entscheidet, welche Projekte am hilfreichsten waren und das Wahlversprechen schon im Projekt bewiesen wäre? Nach dem Prinzip: Seht her, wir können das.

Zum Beispiel: Steuererleichterungen, Bürokratieabbau und die Stärkung von Familien und Start-ups.

Steuererleichterungen - Die jeweiligen Parteien könnten Programme aufstellen um kostenlose Kurse oder Informatonen zu geben, wie genau man weniger Steuern zahlt.

Bürokratieabbau - Ein denkbares Projekt wäre die Entwicklung einer App oder einer Digitalisierung, finanziert durch eine bestimmte Partei (sponsored by xyz-Partei), die Formulare und langwierige Verwaltung unnötig macht.

Stärkung von Familien - Z.B. der Bau von mehr Kindergärten, Tagesstätten, Entlastung von Eltern, Angebote für ganze Familien, die kostenlos oder günstig sind, Aktionen für Familien.

Stärkung von Start-Ups - Kostenlose Beratungen und Hilfe beim Start-Up durch Unternehmen.

So schwer kann das nicht sein. Und ob man nun in Luftballons, Sänger und Plakate investiert oder in konkrete, sichtbare Politik - der Wähler hätte wieder ein echtes Mitspracherecht.


Zurück