Glaskulisse

Impro-Theater für Politiker

Denkbar als Alternative für Kriege


"Schon wieder ein Krieg. Hört das denn nie auf?", höre ich immer wieder in letzter Zeit. Die Menschen sind kriegsmüde geworden. Man lernt schon im Kindergarten, dass man über alles reden kann. Es gibt Gewaltpräventionsprogramme in Schulen. Schließlich lernt man fürs Leben. Es gibt Ausnahmen: Politik und Rüstungsindustrie. Da vergisst man schon eher, was man mal fürs Leben gelernt hat - oder es gilt dort einfach nicht.

Dabei wäre es doch so einfach. Ein Impro-Theater nur für Politiker. Vielleicht beim G7, G20 oder in der UN als Teil des Tagesprogramms. Dort würden die Teilnehmer mit spontanen Szenarien per Losverfahren konfrontiert und müssen durch Improvisation spontan reagieren. Das kann lustig sein. Vor allem übt es Diplomatie, bevor es unnötig eskaliert. Nach ein paar Wochen würde man sie vielleicht nicht lieben, aber wenigstens könnten sie über sich selbst lachen, und das wäre schon Weltfrieden light.


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